L-Steine – auch Winkelstützen oder Winkelstützelemente genannt – sind aus dem Garten- und Landschaftsbau nicht wegzudenken: als Hangbefestigung, Stützmauer, Einfassung von Hochbeeten oder Begrenzung von Stellflächen. Technisch sind sie hervorragend. Optisch sorgen sie aber oft für Enttäuschung, sobald sie verlegt sind.
Warum L-Steine oft ungleichmäßig aussehen
- Farbunterschiede zwischen den Elementen: L-Steine stammen aus verschiedenen Produktionschargen, die im Farbton voneinander abweichen. Nebeneinander verlegt fällt das sofort auf.
- Kalkausblühungen: Weiße Schleier durch ausgewaschenen Kalk, besonders in den ersten Monaten nach dem Verlegen.
- Kiesnester und Lunker: Poröse Stellen aus der Produktion (mehr dazu im Beitrag Kiesnester ausbessern).
- Verschmutzungen: Erd-, Grün- und Rostanhaftungen durch den Außeneinsatz.
Optisch angleichen statt austauschen
Ganze L-Stein-Wände wegen Farbunterschieden zu ersetzen, ist teuer und unnötig. Mit Betonretusche lassen sich die Elemente in feinen Graustufen aneinander angleichen, sodass die Wand als einheitliche Fläche wirkt. Das ist dieselbe Technik, die wir bei anspruchsvollem Sichtbeton einsetzen – siehe Betonkosmetik.
So gehen wir bei L-Steinen vor
- Reinigung: Ausblühungen und Anhaftungen werden mit unserer Betonreinigung schonend entfernt.
- Reparatur: Kiesnester und Kantenschäden werden reprofiliert.
- Farbangleichung: Die Elemente werden mit mineralischen Lasuren auf einen einheitlichen Ton gebracht.
- Schutz: Eine Hydrophobierung beugt neuen Ausblühungen, Algen und Verschmutzung vor.
Gerade im Außenbereich lohnt der Schutz
L-Steine stehen dauerhaft Wind und Wetter ausgesetzt. Eine abschließende Hydrophobierung hält die Oberfläche länger sauber und erschwert das erneute Ausblühen – die mineralische Behandlung bleibt dabei diffusionsoffen, der Beton kann weiter atmen.
Sie haben eine L-Stein-Mauer mit Farbunterschieden oder Ausblühungen? Senden Sie uns Fotos und fordern Sie ein kostenloses Angebot an.